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In Deutschland leiden rund 14% der Bevölkerung an einer Angststörung. Bei Frauen handelt es sich um die häufigste und bei Männern um die zweithäufigste psychische Störung.

Trotzdem ist das Thema "Angst" in unserer Gesellschaft leider noch immer ein Tabuthema und auch die Angststörungen finden bisher wenig Beachtung.

Obwohl jeder das Gefühl der Angst kennt, möchte dennoch niemand Angst haben oder sich mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist wohl auch ein Zeichen unserer Zeit und unserer Kultur, dass unsere Gesellschaft keine Angst akzeptieren möchte. Man darf in unserer Gesellschaft eigentlich keine Angst haben, da es als Schwäche gilt. Die Worte Angst und Panik werden zwar sehr oft von uns benutzt aber meist mit einer anderen Bedeutung versehen bzw. sogar ins Lächerliche gezogen.

Diese Tatsache macht es Menschen, die unter Angststörungen leiden, umso schwerer, ihre Angst anzunehmen und sich dazu zu bekennen.

Aus diesem Grunde ist es außerordentlich wichtig, die Öffentlichkeit auf das Thema "Angststörungen" aufmerksam zu machen.

Allein schon die hohe Anzahl der Betroffenen macht deutlich, dass in diesem Bereich eine große Nachfrage um Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten besteht.

Leider ist es für die Betroffenen meist sehr schwierig, einen geeigneten Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten bzw. in einer Klinik zu finden, und die Wartezeit auf einen Therapieplatz beträgt im Durchschnitt etwa ein halbes Jahr.

Während dieser Wartezeit fühlen sich die Betroffenen besonders hilflos und verstricken sich dadurch leider noch mehr in ihre Angstgedanken. Je länger die Erkrankung schon anhält, desto größer ist auch die Gefahr von Folgeerkrankungen und die Behandlung wird schwieriger. Es besteht deshalb ein dringender Handlungsbedarf.

Ich möchte deshalb mit meiner Internetseite dazu beitragen die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen, zu informieren und die Betroffenen zur Selbsthilfe zu motivieren.